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Vorwort
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Ausführliche Erläuterung meines Ansatzes für das Fach "Deutsch". Dieses Vorwort ist nur etwas für Intererssierte. Wer die Materialien benutzen und sich kurz einen Überblick verschaffen möchte, braucht diese Zeilen nicht zu lesen. Er hat dank der klaren Struktur den Überblick auch so!!
Liebe Leserin, lieber Leser,
zunächst möchte ich Ihnen danken, dass Sie auf meine Homepage gegangen sind, und ich hoffe, Ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen. Ich werde mich bemühen, Ihnen in aller Kürze meine Grundgedanken und Ziele zu erklären.
1. Fleiß, Disziplin, Wille auch im Fach "Deutsch" Diese Strategien / Tipps / Rezepte im Fach „Deutsch“ wenden sich an Schülerinnen und Schüler, die in diesem Fach ihre Probleme haben, die seit vielen Schuljahren in sich die Überzeugung tragen: Entweder bin ich für „Deutsch“ begabt oder nicht! Ich bin es nicht, also kann ich dieses Fach notenmäßig abhaken! Genau hier setzen meine Strategien an, durch klare Hilfen, durch Üben, Trainieren und teilweise Trimmen, z.B. Grammatik, diesen Schülern Erfolge zu verschaffen. Andererseits müssen von Schülerseite bestimmte Erwartungen erfüllt sein: Fleiß, Disziplin, Wille! Nur wer in sich die Entschlossenheit hat sein Bestes zu geben, wird auf diesen ziel- und leistungsorientierten Unterricht „abfahren“, wird Freude im Gefordert-Werden finden und spüren, dass seine früheren Deutsch-Grenzen nicht mehr die heutigen sind.
2. Zielvorgabe: Bestmöglicher Schnitt Mein Deutsch-Unterricht an einem beruflichen Gymnasium ist klar auf das Abitur ausgerichtet, dies ist das Ziel, auf das ich drei Jahre zuarbeite, und dieses Ziel will ich mit dem bestmöglichen Schnitt erreichen. Das gelingt mir nur, wenn ich die vielen schwachen Schüler so weit bekomme, dass sie einen befriedigenden Aufsatz im Schriftlichen leisten können, das erklärt die weit über dem Landesschnitt liegenden Schnitte seit vielen Jahren.
3. Ansatz: Mehr Trainer denn Lehrer Es macht mir Freude, ehrgeizig, ziel- und leistungsorientiert gemeinsam mit entschlossenen Schülern auf diese Prüfung zuzuarbeiten, Rückschläge, Enttäuschungen und Frustrationen auf beiden Seiten in Kauf zu nehmen, das Ziel aber letztendlich nie aus den Augen zu verlieren, um zusammen (!) mit den Schülern es zu meistern. Von daher fühle ich mich auch mehr als Trainer denn als Lehrer (Veröffentlichung: 2004-April „Ich bin gerne Lehrer“). Mir sind überdurchschnittliche Noten im Schriftlichen wichtig, aber fast noch wichtiger ist mir der Weg, der Sprachfähigkeit trainiert, Sprachanalytisches übt, der Literatur als etwas begreift, was nach Mühen, durch Denken und Fühlen sich erschließt, Eigenes in sich widerspiegelt und so ganz neu Begegnungen mit sich selbst, dem eigenen Werden, der persönlichen Entwicklung schafft. Leistung und Freude schließen sich nicht aus, sondern bedingen sich meist. Und wenn der junge Mensch nach diesen drei Jahren für sich gelernt hat, es lohnt sich in eine Sache sich ganz hinein zu geben, sich bis an die eigenen Grenzen zu fordern, Rückschläge zu meistern und durch sie innere Stärke zu gewinnen, dann kann ich als Lehrer/Trainer nach der gemeinsamen Zeit beruhigt sein: Dieser junge Mensch wird seinen Weg gehen!
4. Bedeutung einer anspruchsvollen Schülerzeitung Junge Menschen müssen neu ihre Stärken kennen lernen, für diese einen Ort finden. Oft lernt der Schüler in der Schule einschneidender, was er nicht kann, was ihm dann oft die Sicht raubt, was er alles kann!! Diese Möglichkeit, Schüler bei ihren Stärken abzuholen, eröffnet eine anspruchsvolle Schülerzeitung. Aus diesem Grund habe ich an meinen beiden Schulen jeweils eine gegründet. Eine Schülerzeitung legt junge Menschen nicht auf ihre Mängel fest, sondern fragt: Was kannst du, wo liegen deine Fähigkeiten, zeig’ sie, häng’ dich rein und gib alles, das in dir oft verborgen Schlummernde zu Taten werden zu lassen. Halbheits-Typen brauchen wir nicht, Ehrgeizlinge, die die Schülerzeitung ohne inneres Engagement nur für ihre spätere Karriere missbrauchen, sind bei uns eine Fehlbesetzung. Nur die Bündelung der Stärken eines jeden Redaktionsmitglieds, nur die Bereitschaft, diese persönlichen Stärken in ein gemeinsames Ziel zu geben, diese gemeinsame Ausrichtung in einem verlässlichen Team macht uns zu einer starken Zeitung. Aus diesem Grund arbeite ich eng mit der freien Wirtschaft zusammen, um das Streben nach den drei „Ps“ (Präzision, Perfektion, Professionalität), von Schülern oft belächelt, als den Anspruch zu zeigen, dem viele junge Menschen nach dem Abitur in Betrieb und Uni entgegen gehen, worauf sie aber innerlich sehr schlecht vorbereitet sind. Diese Sekundärtugenden wie Verlässlichkeit, Selbstdisziplin, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Redaktionsarbeit. Die Welt von draußen in die Schule zu holen, den Ansprüchen der Welt von draußen in einem kleinen, persönlich gewählten Bereich gerecht zu werden, eigene Stärken und stetes Mühen um sie als notwendige Bedingung zu akzeptieren und dann engagiert zu verwirklichen, das ist eine zentrale Aufgabe einer fordernden Schülerzeitung.
5. Information: Du-Form / männliche Grammatik-Form Jetzt noch kleinere Informationen. Bei meinen Tipps und Rezepten, die sich an Schülerinnen und Schüler wenden, benutze ich die Du-Form, an sie bin ich gewöhnt, in ihr kann ich engagierter und motivierender schreiben. Diese Form der Anrede bedeutet für mich nicht mangelnden Respekt vor jungen Menschen. Dies gilt auch in Blick auf meine Schülerinnen, wenn ich aus Gründen einer klareren Verständlichkeit teilweise nur die männliche Form in der Grammatik benutze.
6. Schluss Ich hoffe, mit dieser von mir als Lehrer/Trainer gestalteten Homepage vielen Schülerinnen und Schülern zu dienen, so verstehe ich auch in der Hauptsache meinen Beruf, aber auch zu zeigen, dass mein Fach „Deutsch“ bis zu einem gewissen Grad erlernbar ist mit entsprechend angemessenen Noten.
Allen Leserinnen und Lesern Freude und Gewinn! Ihr Klaus Schenck
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